Ein Jahrhundert Jagdspaniel-Klub - Die frühen Jahre

Von Bruno Richter (aus dem Archiv des Jagdspaniel-Klub)

Nach dem Motto - Man muss die Feste feiern, wie sie fallen - haben wir schon einige Jubiläen hinter uns und als seinerzeitiger Schriftleiter habe ich auch einige Jubiläums- Sonderausgaben editiert und auch Beiträge geschrieben. Aus Anlass des 100-jährigen Jubiläums wurde schon 2005 eine Sonderausgabe geplant und Themen auf potenzielle Autoren aufgeteilt, mir fiel die Aufgabe zu über die Anfangsjahre des Klubs zu berichten, was hier aus sehr persönlicher Sicht geschehen soll.

Den ersten Kontakt mit dem Jagdspaniel-Klub hatte ich schon einen Tag nach dem Erwerb eines Cocker-Welpen, mit dem ich eine Schau im Hirschgarten (in München) aufsuchte. Wer all die Leute waren kann ich nicht sagen, jedenfalls belehrte man mich, dass man mit so einem jungen Welpen auf keine Schau gehen sollte, die Ansteckungsgefahr sei zu groß. 1952 war man mit dem Impfen noch nicht so weit, gegen Tollwut durfte schon gar nicht geimpft werden, es sei, man plante eine Auslandsreise. Ich lernte auf dieser Schau unseren damaligen Zuchtbuchführer, Herrn Anton Jacobs kennen, er antwortete geduldig auf meine Fragen und deren hatte ich infolge des Welpenerwerbs nicht wenige. Über Spaniels wusste ich gar nichts, eigentlich wollte ich immer nur English Setter haben, die ich im Jagdeinsatz bereits als Knabe kennengelernt hatte. Anton Jacobs war für mich eine ergiebige Informationsquelle, ich durfte auch von seinem Bücherschrank „Besitz ergreifen“. Durch ihn lernte ich schon bald viele Leute aus dem Spaniel-Lager kennen und es dauerte nicht allzu lange, da bekleideten ich und etwas später auch meine Frau Ämter. So lernte ich einen Personenkreis kennen, der noch in der ersten Hälfte „unseres Spaniel- Jahrhunderts“ etwas zu sagen hatte. So z. B. Franz Freiherr v. Perfall, Freiherr Rüdt v. Collenberg, Georg Dußler aber auch Prof. Arnold Schober und Roman Zellich, Österreich, Baron de Bac und Bruno Rentsch, Schweiz, Frau van Herwaarden Holland. Als Aussteller konnte ich noch Richter erleben, die schon vor dem 1. Weltkrieg tätig waren wie z. B. Prof. Solaro, Italien, der früher in der Schweiz lebte.

1960 übergab mir der damalige Klubpräsident, Ofm. Erich Weiß die Schriftleitung, und obwohl ich beruflich und als Übersetzer nebenberuflich sehr gefordert war, machte mir diese Aufgabe Spaß. Eine Arbeit „Ein Blick zurück“ beschäftigte mich fast drei Jahre, ich erstellte eine Ahnentafel eines selbst gezüchteten Cockers über 27 Generationen, bis zurück zu den ersten Zuchtbucheintragungen um 1850. Dies war mein erster Kontakt mit der Vergangenheit der Spaniels. Drei Jahre später brachte ich ein erstes Sonderheft heraus, darin veröffentlichten wir eine Arbeit „Die Jagdspaniels“ aus der Feder des ersten Präsidenten, Carl Martin, dieser Artikel erschien zuerst am 20.7.1907 in „Der Deutsche Jäger“. Zum 60-jährigen Jubiläum (1963) erschien ein Jubiläumsheft, ebenso zum 75.- und zum 90- jährigen Bestehen unseres Klubs. In dem neuesten „Rückblick“ werden langjährige Mitglieder zwangsläufig bereits Bekanntes finden, interessierte animiert sein, nochmals in alte Ausgaben zu sehen, diese eventuell sogar nachbestellen. Nur mit den ganz alten Zuchtbüchern ist’s schwer, die komplette Reihe ist wohl nur beim ZBA und bei mir vorhanden. Meine Sammlung der Zuchtbücher verdanke ich Franz Freiherrn v. Perfall, er übereignete mir diesen Schatz ein Jahr vor seinem Heimgang. Bei den Eheleuten Kappetijn ist die Reihe Dank der Erben von Dr. Kobe vollzählig.

Freiherr von Perfall zählt zu den interessantesten Amtsträgern des Klubs. Er studierte Forstwissenschaft, wurde der Vertreter Bayerns beim Reichsverband Deutscher Waldbesitzervereine. Er wurde nach der Gründung der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände 1945 zu deren Präsidenten gewählt (in frühen Jahren war er auch Mitarbeiter beim Simplizissimus). Als er 1953 sein Präsidentenamt aufgab, stand er als Ehrenpräsident dem Deutschen Forstwirtschaftsrat und anderen Verbänden mit seinem Rat zur Seite, er erhielt das Große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, und vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten die Goldene Medaille... Er verstarb am 27.3.1966.

Franz Freiherr von Perfall, Präsident 1920 bis 1922 (Foto mit freundl. Genehmigung des Deutschen Forstwirtschaftsrates, DFWR, von dessen Internetseite)

In der Zeitschrift „Hundezucht und Sport“ Nr. 26 vom 24. Juni 1904 fand ich eine Überschrift Spaniel-Club für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Gelegentlich der Ausstellung in München (1904) fanden sich einige unserer Mitglieder ein und sie erklärten sich prinzipiell für die Gründung des Klubs, und man war sich ebenfalls einig über den Anschluss an eine maßgebende Institution in den drei Ländern (in Deutschland an die Delegierten Commission). Als Zweck wurde erkannt: die Reinzucht der verschiedenen Spaniel-Arten mit steter Berücksichtigung ihrer jagdlichen Verwendbarkeit. Die Mittel zur Erreichung dieser Zwecke sind:

  1. Aufstellung von bindenden Rassekennzeichen.
  2. Aufstellung von bindenden Vorschriften für die eventuell zu veranstaltenden Spanielgebrauchsprüfungen.
  3. Anlage eines Spaniel Zucht- und Gebrauchshundebuchs.
  4. Wahl der Richter für anerkannte Ausstellungen und Prüfungen.
  5. Stiftung von Zucht- und Ehrenpreisen für solche Veranstaltungen.

Die vorläufige Führung der Geschäfte in den drei Ländern haben übernommen:

  • Für die Schweiz Dr. Carl von Muralt, Zürich
  • Für Österreich Baronin Grethe Tinti, Schloß Pöchlarn
  • Für Deutschland Otto Jahns, Bildhauer, Mühlheim a. d. Ruhr

 

100 Jahre Jagdspaniel-Klub - und unser Klub war von Beginn an zuchtbuchführend – dies bedeutet, dass unser Jagdspaniel-Zuchtbuch (SpZB) eine fabelhafte Informati2 onsquelle ist. Die Eintragungen seit 1907 bis 2005 von 203.034 Spaniels aller unserer 9 Rassen*), aber auch der Klubmitglieder, die Vorstände des Klubs und der Landesgruppen, Prüfungs- und Ausstellungserfolge sind diesem Gesamtwerk zu entnehmen. Natürlich waren dem SpZB der ersten Jahre unter anderem die damals gültigen Standards zu entnehmen.

Im 1. Zuchtbuch (Band A) sind die Eintragungen 1-200 vermerkt und interessant, bei einigen Eintragungen sind die Schulterhöhe und auch das Gewicht angegeben. Dies war möglich, weil damals ja die erwachsenen, z. T. auch schon prämierten Spaniel erfaßt wurden. Von den erwachsenen Cocker (Am. Cocker gab es damals noch nicht) hatten 42 einen Größenvermerk – 8 waren 32 cm groß, 5 – 33 cm, 1 - 34 cm, 8 - 35 cm, 4 – 36 cm, 3 – 37 cm, u. 2 – 38 cm. Das Gewicht: 5 x 9 kg; 1 x 9,5; 8 x 10 ; 5 x 10,5; 6 x 11,0; 5 x 11,5; 2 x 12,0; 1 x 12,5 und 1 x 13,5 kg = also 34 Cocker mit Gewichtsangaben.

Bei einigen eingetragenen Cockern hat man deren Abstammung über 5 Generationen vermerkt, also oft bis zu den Anfängen der Zuchtbuchregistrierungen des Kennel Club zurückreichend. (Eventuell eine solche Abbildung eines Abstammungsnachweises hier platzieren? Foto Bill (Flink – Zürich) mit 5 Ahnenreihen = ZB A, S. 17)

Auch bei den Springern wurden z. T. Schulterhöhen und Gewichte vermerkt soweit es sich bei den Ersteintragungen um bereits bewertete handelte. Bei den Rüden waren die meisten 43 cm groß, der kleinste 42, der größte 47 cm. Bei den Hündinnen war die kleinste 36, die größte 46 und die meisten 39 cm groß, den Abbildungen nach handelte es sich nur um Engl. Springer.

Von all den Eintragungen im Zuchtbuch „A“ habe ich „Bill“ ausgewählt, weil seine Ahnenreihe fast vollständig ist, sein Gewicht und seine Größe vermerkt ist und schließlich mit seiner Herkunft (Schweiz) und Besitzer (österreichisches Mitglied aus Ungarn) auch den Wirkungsbereich unseres Klubs definiert. Auch ist damit verständlich, warum ein Vorgänger unseres Klubs „Kontinentaler Jagdspaniel-Klub“ hieß.

Im Band A ist auch das Gründungsprotokoll des Jagdspaniel- Klub enthalten, der Klub wurde am 26. Mai 1907 in Hannover gegründet, er war das Ergebnis eines Zusammenschlusses des ehemaligen „Deutschen Jagdspaniel- Klub“ und des „Kontinentalen Jagdspaniel-Klub“. Bei der ersten Wahl wurde Carl Martin als Präsident gewählt. C. Martin war schon 1902 Vorsitzender des Vereins der Liebhaber von Rassehunden in Würzburg und Umgebung, aber auch des Club für stichelhaarige Vorstehhunde. Dem Deutschen–Hunde-Stamm-Buch von 1902 kann man entnehmen, dass er Mitglied des Ständigen Ausschuss der Delegierten-Commission war und dass er als Gewinner des Ehrenpreises der Delegierten-Commission des Jahres 1899 vermerkt war, als Führer eines Stichelhaar- Rüden auf einer Prüfung. Da er bald nach München verzog, wurde unser Klub beim Amtsgericht München registriert, daher ist München noch heute der „Sitz“. Zweiter Vorsitzender wurde Paine Stricker, Bussum (Holland). Die Geschäftsstelle übernahm Ernst v. Otto, Bensheim a. d. Bergstraße. Als Kluborgan wählte man die Zeitschriften „Hundesport und Jagd“ (München), sowie „Wild und Hund“ (Berlin). Die Zeitschrift „Hundesport und Jagd“ wurde von E. v. Otto herausgegeben, also von unserem Vorstandsmitglied (v. Otto war vor der Klubgründung bei den Borsois aktiv gewesen und war einer der Repräsentanten der „zuchtbuchführenden Vereine“ und Mitbegründer des Kartells). Ich bin im Besitz des Jahrganges 1907 (es ist der 22. Band) und fand Notizen über Spaniels, über den Kontinentalen Jagdspaniel-Klub. So konnte ich einer Notiz entnehmen, dass sich die Anzahl der ausgestellten Spaniels seit 1904 nahezu verdoppelt hat. Oder dass der „Kontinentale“ noch vor Gründung unseres Klubs schon eine Prüfung geplant hatte.... Der „Kontinentale“ plante für 1906 auch die Herausgabe eines Spaniel-Stammbuches, darin die ausgestellten Spaniels des Jahres 1906 gratis aufgenommen würden... In der ersten Mitteilung nach Klubgründung wurde im „Hundesport und Jagd“ bekanntgegeben, dass der Beitrag 10,- Mark, für Berufsjäger 5 Mk, und die Broschüre „Der Jagdspaniel, dessen Erziehung und Dressur“ in Leinen gebunden 1,50 Mk, solid broschiert aber 1,- Mk kostet. In dieser Zeitschrift fand ich einen Hinweis, dass man sich 1907 in München, jeden Samstag im Café Orient mit Spaniel-Besitzern treffen konnte – quasi der erste Treffpunkt überhaupt... Unser Klub schloss sich dem 1906 gegründeten „Kartell für Hundewesen e.V.“ an, der Vorgängerorganisation des heutigen VDH. Unser Vertreter beim Kartell war H. Hatzler, Schleißheim.

Bill

Dem Band B ist zu entnehmen, dass auf der Generalversammlung am 3. Mai 1909 in München Dr. Carl v. Muralt zum Präsidenten gewählt wurde. E. v. Otto wurde II. Vorsitzender, Dr. von Franque, München, Schriftführer, H. Hatzler Kassierer, O. Jahns, Essen Zuchtbuchführer. Erstmalig wird die Gebrauchsprüfungs-Kommission genannt (Mitglieder Dr. v. Muralt, Baron v. Sulzer-Wart, Schweiz und F. Kraus, Strengberg, Niederösterreich) und die Zuchtbuchkommission (Mitglieder: M. Buxbaum, Graz, O. Jahns, Essen, E. v. Otto, Bensheim und Baron v. Sulzer- Wart). Auch die Klubrichter sind genannt: Buxbaum, Graz; Jahns, Essen; Kraus, Niederösterreich; Lamaignere, Paris; Martin, München; Dr. v. Muralt, Zürich; v. Otto, Bensheim; Paine Stricker, Niederlande; Baron v. Sulzer-Warth, Schweiz.

Dr. v. Muralt leitete unseren Klub auch während des ersten Weltkriegs bis er schließlich 1920 zurücktrat. Er gründete 1921 den „Jagdspaniel-Klub der Schweiz“. Nach einigen Jahren, schon unter dem Präsidenten Arthur Meister wurde in der Schweiz auf die Vorsilbe „Jagd“ im Klubnamen verzichtet.... Als Nachfolger im Amt des Präsidenten unseres Klubs trat Franz Freiherr v. Perfall am 29.5.1920 an, er war schon seit 1911 Beisitzer und seit 1914 Kassier gewesen. 2. Vorsitzender wurde Graf Hans Heinrich v. Strachwitz, Stubendorf/Schlesien. 1922 wurde Otto Beisenherz, Berlin 1.Vorsitzender und Frhr. v. Perfall Ehrenpräsident.

Nach dem Zusammenschluss des Deutschen Jagdspaniel- Klub und des Kontinentalen Spaniel-Klub existierte noch ein Württembergischer Jagdspaniel-Klub, der sich nach längeren Verhandlungen 1923 unserem Klub anschloss.

Max Freiherr v. Sulzer-Wart (aus ZB Bd. E)

Die fünfte Auflage erschien 1924 mit einem mehrseitigen Vorwort Dr. v. Muralts, Zürich, der Jahrzehnte lang als Züchter, Autor vieler Artikel in Jagdzeitschriften und auch als Präsident unseres Klubs gewirkt hat. Die letzte Auflage dieses Buches erschien 1959, die Autoren waren Professor Arnold Schober, Graz und Ofm Erich Weiß, Donauwörth. Unser Klub hatte zeitweilig Rubriken im „Der Deutsche Jäger“, in „Hege und Jagd“, „Wild und Hund“ und in der „Deutschen Jägerzeitung“, ab 1922 dann „Nachrichten des Vorstandes und der Landesgruppen“, danach unter dem Präsidenten August Lang wurden diese Nachrichten als „Der Jagdspaniel“ erweitert. Ein Klubarchiv wurde 1914 ins Leben gerufen, es ging nach Ende des I. Weltkrieges verloren. Unser Ehrenmitglied Richard Koppehl baute es erneut auf... Unser Mitglied, Ingeborg v. Roeder, (Zwinger „v. Eichenhain“) hatte inzwischen ein viel beachtetes Buch „Hundehaltung mit mehr Erfolg“ geschrieben. Unser Klubleben hatte auch zwei lange Kriegsperioden zu überleben. Während der Kriegsjahre ruhte das Klubleben weitgehend, doch nicht völlig, die Zucht ging ja weiter mit verminderten Eintragungszahlen. Während der Kriegsjahre beider Kriege wurden keine Springer gezüchtet, also mussten die Springerzüchter zweimal neu beginnen. Hinsichtlich des Standards für Springer waren in den ersten Zuchtbüchern der nach Arkwrigth, dem seinerzeitigen führenden britischen Springer-Züchter veröffentlicht, erst im Band „F“ wurde der neue, offizielle Standard abgedruckt. Jener William Arkwright, Präsident des Sporting Spaniel Club in England, stiftete noch im Gründungsjahr zwei Welpen, den Erlös dieser sollte der Jagdspaniel-Klub für Werbung einsetzen. Im November 1923 erschien die erste Ausgabe der „Nachrichten des Vorstandes und der Landesgruppen“ nachdem zuvor die ersten Landesgruppen gegründet wurden. Damit hatte der Klub ein eigenständiges, regelmäßig erscheinendes Organ erhalten, im Format des „Der Jagdspaniel“. Von diesem Format wurde nur abgewichen, als nach Ende des zweiten Weltkrieges der JSpK sich neuformierte. Diese „Nachrichten“ im DIN A4-Format wurden ab 1950 von Der Jagdspaniel im DIN A5-Format ersetzt. Wenn ich diese Arbeit über die Frühen Jahre unseres Klubs mit der Inflationszeit abschließe, dann begnüge ich mich mit Angaben, die ich in Berichten u. Akten gefunden habe: Der Jahresbeitrag betrug 1921 60 Mk, 1922 100 Mk, 1923 aber 6000 Mk, 1924 10 Goldmark. Mit der Geld- Max Freiherr v. Sulzer-Wart (aus ZB Bd. E) Entwertung wie sie stattgefunden hatte konnte der Klub nicht Schritt halten, man hätte ja alle paar Tage neu beschließen müssen. Im November 1923 war eine Billion Papiermark nur noch eine Goldmark wert.... Auch solche Zeiten hatte der Klub zu überstehen... 1924 wurde die überarbeitete PO verabschiedet und mit all diesen Maßnahmen waren m. E. alle Weichen für eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Jagdspaniel-Klub gestellt.

Kommerzienrat C. H. Belger, Rosien, Ehrenmitgliedf der Fachschaft, mit seiner erfolgreichen Gesche v. d. Saula u. a. Hunden (aus ZB 1937)